Achtsamkeit, Stress & Resilienz – Warum eine achtsame Haltung dich von innen stärkt und gegen Stress und Ängste wappnet

Achtsamkeit, Stress & Resilienz – Warum eine achtsame Haltung dich von innen stärkt und gegen Stress und Ängste wappnet

Kennst du die folgenden Gedankenspiralen?

„Oh je, wie wird das alles nur weitergehen? Was ist, wenn ich bald keine Arbeit mehr habe oder in Kurzarbeit gehen muss? Wenn ich dann meine Miete nicht mehr bezahlen kann und es auch mit den Lebensmitteln knapp wird? Dann wird das bestimmt auch meine Beziehung belasten. Wir haben ja sowieso oft Streit wegen des Geldes. Was, wenn wir uns trennen, dann wird ja alles noch schwieriger? So, wie ich aussehe, finde ich eh keinen Partner mehr. Vielleicht lernt er aber eine andere Frau kennen, dann muss er auch noch für sie aufkommen und möglicherweise für die Kinder, die aus der neuen Beziehung entstehen. Was, wenn ich krank werde und gar nicht mehr arbeiten gehen kann? Was, wenn ? Oh je, ich bin am Ende.“

Und so geht die Negativ-Spirale fröhlich immer weiter nach unten, bis du dich so richtig schlecht fühlst und vor Angst kaum mehr atmen kannst.

Diese Gedanken sind genau das Gegenteil von Achtsamkeit. Denn du lebst in großen Sorgen vor der Zukunft, vor Dingen, die schlimmstenfalls eintreten KÖNNTEN. Oder du zerfleischt dich gedanklich wegen Dingen, die bereits geschehen sind. Du grübelst, wie es hätte sein können, wenn dies oder jenes anders verlaufen wäre … Hättest du doch bloß so und nicht anders reagiert, dann wäre dies oder das anders gelaufen ….  Hätte hätte Fahrradkette.

Ich kenne das auch – aus einem früheren Leben. Die Gedankenspiele gingen den ganzen Tag: Was wäre wenn? Oh, je, was ist, falls das passiert? Wenn ich eine schlimme Krankheit bekomme, wenn ich keinen guten Job finde, wenn dies, wenn das? Wieso ist dies und jenes passiert, was hätte ich besser tun können? Und so weiter und so fort.

So konnte das den ganzen Tag gehen. Es ging mir dabei wirklich nicht gut. Aber so funktionierte mein Kopf. Er war voll von wenig hilfreichen Gedanken.

Heute weiß ich:

Das ist bullshit. Dazu noch selbstgemachter bullshit. Solche Gedanken machen überhaupt keinen Sinn.

Und schlimmer noch: Diese Gedanken erzeugen sehr viel Stress. Stress, der dich noch zusätzlich belastet und richtig krank machen kann.

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Stress macht krank und dumm, weil er den Körper belastet und zudem das analytische Denken einschränkt

Wir definieren Stress als das Gefühl, etwas nicht unter Kontrolle zu haben. Es ist das Gefühl, dass dich eine Situation übermannt. Sie ist einfach zu viel, zu groß, zu unübersichtlich, zu schwierig, beängstigend – sie kann nicht bewältigt werden.

Stress entsteht, wenn wir merken, dass wir für die entsprechende Situation keine adäquaten Bewältigungsstrategien haben. Das lässt ein Ohnmachtsgefühl entstehen. Und das fühlt sich nicht gut an, im Gegenteil, wir fühlen uns hilflos, ausgeliefert – gestresst eben.

Aber wir wissen auch: Stress ist immer subjektiv. Das, was du über eine Situation denkst, wie du sie bewertest, erzeugt erst den Stress. Und nicht die Situation selbst! Deshalb ist für den einen Menschen stressig, was für den anderen möglicherweise motivierend, anregend und spannend ist.

Es gibt also nicht DEN Stress, sondern nur DEINEN Stress.

Jeder empfindet etwas anderes als stressig.

Warum aber macht Stress krank und sogar „dumm“? Stress hat unglaublich viele negative Folgen für den Körper. Das wird verständlich, wenn man sich vor Augen hält, dass Stress ein Notzustand des Körpers ist, den die Biologie sich für echte Gefahrensituationen vorbehalten hat. Um dich in einer lebensbedrohlichen Lage handlungsfähig zu machen und dir „Kampf“ oder „Flucht“ zu ermöglichen, hat unser Körper die Fähigkeit, in diesen Not-Modus umzuschalten. Er schüttet in dieser akuten Situation Unmengen von Stresshormonen aus. Diese bewirken schnelle körperliche Reaktionen (Flucht oder Kampf eben) und blockieren das analytische Denken (im Notfall würde das Abwägen zu lange dauern).

Stress ist für eine echte Gefahrensituation also ein wahrer Lebensretter!

Wenn dagegen Dauerstress herrscht, befindet sich dein Körper in einem ständigen Alarmzustand. Das ist einfach zu viel.

Körper und Geist können das nicht lange durchhalten. Viele Symptome resultieren. Herz-Kreislaufprobleme, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, chronische Müdigkeit, Magen- und Darmprobleme und ständige Infekte können auftreten, um nur einige zu nennen.

Forscher sind sich einig: Stress ist DIE Ursache für die Mehrzahl der Beschwerden, wegen derer man den Arzt aufsucht

Viele Dinge können stressen, angefangen von einem Zu-Viel, aber genauso einem Zu-Wenig an Arbeit, oder aber Arbeit ohne die entsprechende Wertschätzung, häufiger Streit mit dem Partner oder in der Familie, Lärm, körperliche Schmerzen und vieles mehr.

Stress und Angst betreffen Millionen Menschen und verursachen – neben großem Leid – Milliarden Kosten für Wirtschaft und Gesundheitssystem. Viele Menschen haben keine angemessenen Strategien, um Stress zu kompensieren. Stattdessen greifen Sie zu Medikamenten, was zusätzlich krank macht und vor allem nicht langfristig greift!

Fazit: Stress stört massiv deine Lebensfreude und dein Wohlbefinden

Etliche der stressauslösenden Faktoren können wir nicht kontrollieren oder nur bedingt beeinflussen. Auf andere Dinge haben wir sehr wohl einen Einfluss, denn eine andere Art zu Denken oder zu Handeln würde den Stressor entschärfen.

Achtsamkeitsmeditation hilft nachweislich dabei, dich von innen zu stärken, dir die notwendige Gelassenheit zu schenken, einen gesunden Abstand zu den stressauslösenden Themen zu fiden und so deine Resilienz zu erhöhen.

Achtsamkeit mindert Stress und ist einer der wichtigsten Resilienz-Faktoren

Resilienz ist das seelische Immunsystem. Resilienz, also die innere Stärke, setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Einer davon ist die Achtsamkeit

Was aber genau ist nun Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist die Kunst, bewusst und willentlich im Hier-und-Jetzt zu sein. Die Vergangenheit ist Geschichte und dient bestenfalls dazu, zu lernen. Die Zukunft ist ungewiss und kann nur bis zu einem gewissen Grad geplant werden.

Was du aber hast, ist der gegenwärtige Augenblick. Der Moment, den du „jetzt“ nennst – nicht mehr und nicht weniger.

Achtsamkeit ist die Kunst, die Schönheit des Moments zu erkennen

Um eine achtsame Haltung zu etablieren ist eine gewisse innere Disziplin nötig, sowie die Fähigkeit, präsent sein und nicht zu werten.

Disziplin klingt für dich vielleicht erst einmal schwer, nach Arbeit und Anstrengung? Wenn du etwas Neues in dein Leben einlädst, eine neue Verhaltensweise etablieren willst, dann brauchst du zunächst Energie und Bewusstheit, anders geht es nicht. Nach einer Weile aber schon wird die neue Verhaltensweise zur Gewohnheit und läuft spielerisch und automatisch ab. Nach einer kurzen Übungsphase wirst du sehen, dass auch die Achtsamkeitshaltung leicht und spielerisch betrieben werden kann und soll.

Achtsamkeit braucht Offenheit für Neues, gepaart mit Erwartungsfreiheit. Sei einfach neugierig darauf, was passiert.

Wenn du Achtsamkeit trainierst, wirst du erkennen, dass das Wunder im gegenwärtigen Moment liegt. Er ist kostbar, denn genau da bist du lebendig. Wir übersehen ihn oft, weil wir auf “bessere Momente“ und “bessere Zeiten“ warten.

Die Wirksamkeit von Achtsamkeitsmeditation wurde bereits in unzähligen klinischen Studien belegt

Achtsamkeitsübungen wirken! Wenn du sie regelmäßig anwendest, können sie dein Gehirn transformieren. Dies nennt man Neuroplastizität. Damit ist die Formbarkeit deines Gehirns durch mentale Einflüsse gemeint. Achtsamkeitsmeditation verändert das Gehirn so, dass Stress reduziert und mehr Glück empfunden wird. Neben der Stressreduzierung ist es ebenfalls ein Ziel, dass du dich mit deinem eigenen Körper, deiner Seele und deinem Selbst anfreundest, so wie du eben bist.

Durch Achtsamkeitsmeditation wirst du selbstbewusster, entspannter, positiver und fokussierter. Wenn sich das also nicht lohnt …

Sicher bist du jetzt neugierig geworden und fragst dich: Wie geht denn nun diese wundervolle Achtsamkeitsmeditation?

Das will ich dir natürlich hier und jetzt verraten. An dieser Stelle sei gesagt, dass ich dir eine erste kleine Achtsamkeitsmeditation als Audio an diesen Blog-Artikel anhänge. Höre doch gleich einmal rein und gönne dir die wenigen Minuten der Achtsamkeit. So kannst du gleich die positive Wirkung spüren.

Achtsamkeitsmeditation, so geht´s:

Wie oben beschrieben, geht es bei einer achtsamen Haltung vor allem darum, ganz im gegenwärtigen Moment zu sein und seine Qualität wahrzunehmen. Dafür ist es wichtig, unvoreingenommen und ohne Erwartungen an die Übungen zu gehen. Der Moment muss nicht besonders schön oder ausgefallen sein, er ist einfach so, wie er ist.

Daher ist eine wichtige Vor-Übung das Nicht-Bewerten. Das ist übrigens eine Haltung, die für das ganze Leben von Vorteil ist. Versuche einmal alles, was dir begegnet, wertfrei anzuschauen. Was siehst du, was hörst du, was nimmst du wahr? Schau es dir an, ohne gleich eine Meinung dazu zu haben. Das öffnet den Blick und weitet deine Wahrnehmung (und bringt dich weg vom Schubladen-Denken).

Starte dann mit dem Bewusstsein, dass du nun achtsam im Moment sein willst. Nimm dazu einfach die Situation, in der du gerade bist. Es ist völlig egal, welche das ist.

Beginne, indem du ein paar Mal tief ein und ausatmest und dabei nur auf das Atmen achtest. Nur das Atmen ist nun wichtig, nichts weiter.

Schau dir nun an, wo du dich befindest, wie deine Umgebung aussieht, wie du deinen Körper wahrnimmst, welche Sinneseindrücke auf dich einströmen. Zähle sie dir innerlich auf, als würdest du einem Freund davon berichten und sei dabei bewusst nur im Jetzt. Interpretiere nicht, nimm einfach nur wahr.

Das ist erst einmal alles, was du tun musst.

Und schon bist du achtsam. Du hast Abstand zu dem Gedankenkreisen (denn das betrifft niemals das Hier-und-Jetzt, sondern immer Vergangenheit oder Zukunft) und nimmst nur den Moment wahr.

Bist du nun bereit, in meine kleine Achtsamkeitsmeditation hineinzuhören? Dann leg doch gleich los.

Hier ist sie:

Mehr zum Thema und viele hilfreiche Übungen findest du übrigens in meinem Buch auf amazon oder in meinem udemy-Kurs:

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Viel Freude beim Achtsam sein,

Deine Katrin Faust

Resilienz: Bist du der biegsame Bambus im Wind, oder der starre Ast, der leicht zerbricht?

Resilienz ist wie ein Muskel der Seele, …

… wie das innere Immunsystem – oder eben wie der Bambus im Wind, der sich zwar im Sturm biegt, der sich aber danach, wenn der Sturm vorbei ist, wieder zu seiner vollen Größe aufrichtet.

In der Krise eine Chance sehen

Resiliente Menschen trotzen den Stürmen des Lebens, sie sehen in einer Krise eine Chance, wenn sie fallen, stehen wieder auf, schütteln sich, klopfen sich den Staub von den Kleidern und machen dann unbeirrt weiter.

Umgangssprachlich sagen wir: Er oder sie lässt sich nicht unterkriegen. Das Glas dieser Menschen ist stets halb voll, anstatt halb leer.

Resilienz – die mentale Stärke – hat viele Vorteile

Resiliente Menschen sind beruflich erfolgreicher, emotional stabiler sowie körperlich und psychisch gesünder. Bei Veränderungen passen sie sich besser an und leiden seltener an Burn-Out und Depressionen.

Wie steht es um deine Resilienz? Hole dir hier meinen kostenlosen Resilienz-Selbsttest

Resilienz-Test

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Resilienz ist eine Stärke, die ihre Grundlage in der Kindheit hat. Kinder, die schon früh Wertschätzung, Ermutigung und Unterstützung erfahren und sich ohne Wenn und Aber geliebt fühlen, entwickeln diese innere Stärke eher, als Kinder, die um die Liebe bangen müssen oder stets das Gefühl bekommen, sie seien nicht gut genug.

Doch egal, ob du mentale Stärke aus der Kindheit mitgenommen hast, oder nicht, du kannst dein seelisches Immunsystem auch im Erwachsenenalter noch fit machen.

Resilienz hat ihre Wurzeln in der Kindheit, ist aber ein Leben lang trainierbar.

Wie aber trainiert man Resilienz?

Die Psychologie spricht von sieben Faktoren, die einen Menschen resilient machen:

  1. Akzeptanz
  2. Positive Emotionen
  3. Optimismus
  4. Positive Selbstwahrnehmung
  5. Kontrollüberzeugung
  6. Selbstwirksamkeitserwartung
  7. Soziales Netzwerk

An jedem dieser Punkte kannst du arbeiten, kannst ihn für dich reflektieren und verändern.

Es ist nicht leicht, keine Frage, aber es ist möglich – alleine oder mit einem guten Coach an deiner Seite.

Wie du deine Resilienz trainierst:

 

1. Akzeptanz – die Kunst des Annehmens und Loslassens

Zum Thema Akzeptanz passt am besten der erste Teil des bekannten Gelassenheitsgebets, das du vielleicht kennst:

Gott gebe mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern,
die ich ändern kann
und die Weisheit,
das eine vom anderen
zu unterscheiden.

Es geht darum, dass du etwas, was du nicht ändern kannst, hinnehmen solltest, denn alles andere ist Energieverschwendung. Wenn du aber Möglichkeiten der Veränderung in deinem Einflussbereich siehst, solltest du alles dran setzen, um positive Veränderungen herbeizuführen. Die Kunst ist es, zu erkennen, bis wohin der Veränderungswillen Sinn macht und ab wann du dir die Zähne daran ausbeißt.

Stelle dir ab sofort immer, wenn du dich in einer Gedankenschleife zu einem Thema befindest, die Frage: „Kann ICH etwas an dieser Situation verändern?“

Wenn die Antwort „Nein“ lautet, dann lass das Thema los. Ganz bewusst und gezielt – loooooslassen!

Frage dich zudem, was das Positive, Hilfreiche an dieser Situation, die du nun annimmst, sein könnte. Auch wenn es manchmal absurd anmutet, so gut wie immer gibt es einen positiven Aspekt an einer Situation.

 

2. Positive Emotionen – bestimme selbst, was du denkst und fühlst

Überliste den uralten Schutzmechanismus deines Gehirns, der Schlechtes (Gefährliches) im Gehirn festhält, wie eine Klette und Gutes abgleiten lässt, wie von Teflon (daher der umgangssprachliche Name „Teflon-Klette-Prinzip“), in dem du den Fokus bewusst und absichtlich auf das legst, was gut ist.

Lasse das zu deinem Lebensprinzip werden. Resiliente Menschen geben grundsätzlich den positiven Emotionen mehr Raum als den negativen.

Denn du bestimmst selbst, welchem Gefühl du Raum einräumst. Erlaube es den guten Gefühlen und verbiete es den schlechten Gefühlen. Du löst damit eine Aufwärts-Spirale aus.

Diesen Prozess kannst du verstärken, indem du dein Gehirn in die positive Richtung bringst: Überlege dir gezielt, was an deinem Tag, deiner Situation, deinem Leben alles positiv ist und notiere es dir. Nenne täglich mindestens 3 Dinge und mache dir diese Gedanken zur Gewohnheit.

Sei dankbar für das, was du hast. Denn Dankbarkeit ist ein Garant für Glücksgefühle.

 

3. Optimismus – übe dich im „best-case-Szenario“

Optimisten gehen davon aus, dass sich die Situation für sie zum Guten wenden wird. Dies kannst du trainieren, indem du überlegst, was es braucht, damit die Situation sich verbessert und für dich zu einem guten Ende kommt.

Fokussiere dich ganz stark darauf, WIE genau es sein soll und male dir den positiven Ausgang so detailliert aus, wie du kannst. Damit betreibst du das „best-case-Szenario“ und programmierst dein Gehirn auf diesen besten aller Ausgänge.

Vielleicht kennst du den Satz: „Deine Gedanken werden deine Realität“. Übe dich also darin so zu denken, wie du dir deine Realität wünschst.

In der Folge wirst du sehen, dass je mehr positive Erfahrungen du machst, umso mehr wird auch dein Gehirn diese optimistischen Gedanken abspeichern. Es hat gelernt: Mein Besitzer hat ja Recht.

 

4. Positive Selbstwahrnehmung – liebe dich, genau so wie du bist

Je mehr du dich selbst wertschätzt und je positiver und liebevoller du dich in deiner Gesamtheit beurteilst, umso stärker deine seelischen Abwehrkräfte.

Schwäche dich nicht selbst, indem du dich abwertest oder kritisierst. Liebe dich, wie du bist, in guten wie in schlechten Zeiten.

Ja, Selbstliebe zu lernen ist einer der schwierigsten Parts. Ein guter Coach wird dich auf diesem Weg gerne begleiten.

Buche gerne einen Termin bei mir und wir schauen gemeinsam, wie du liebevoll und achtsam mit dir umgehen kannst.

 

5. Kontrollüberzeugung – übernimm das Steuer in deinem Leben

Resiliente Menschen haben das Gefühl, dass sie die Kontrolle über einen Prozess haben – zumindest bis zu einem gewissen Grad.

Weniger resiliente Menschen fühlen sich oft als Opfer der Umstände oder anderer Menschen. Dieser Gedanke ist nicht hilfreich und schwächt dich unnötig.

Die meisten Dinge, die geschehen, geschehen nicht, um dich (armes Opfer) zu treffen, sondern sie geschehen einfach.

Komm heraus aus der Opferrolle und übernimm Verantwortung für dich und dein Leben.

Das ist ein enorm wichtiger Schritt in Richtung Resilienz!

 

6. Selbstwirksamkeitserwartung – DU machst einen Unterschied

Auch bei der Selbstwirksamkeitserwartung geht es darum, aktiv zu sein, statt passiv. Resilient Menschen gehen davon aus, dass Dinge, die sie tun, eine Wirkung haben, dass sie also Einfluss auf den Prozess oder den Verlauf haben.

Sie sind sich ihrer Kompetenzen und Fähigkeiten bewusst und wissen, was sie tun müssen, um einen Unterschied zu machen.

Auch hier wird die Lernerfahrung den positiven Verlauf begünstigen. Je häufiger du spürst, dass das, was du tust, eine positive Wirkung hat, umso stärker wird diese Überzeugung als Selbstwirksamkeitserwartung bei dir abgespeichert.

Und noch etwas: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst!

 

7. Soziales Netzwerk – dein sozialer Fallschirm

Das Wissen um ein großes Netzwerk aus möglichen Unterstützern, seien es Familie, Freunde oder Kollegen, ist ein starker Resilienzfaktor.

Denke darüber nach, wen du um dich hast, wer deine Freunde sind, auf wen du dich verlassen kannst. Pflege diese Kontakte aktiv und sei in guten Zeiten auf unerschütterlich für diese Menschen da. Dann wirst du auch in Krisenzeiten starke Partner an deiner Seite haben. Und das stärkt die Resilienz.

Zum Schluss möchte ich diese Faktoren noch um einen weiteren ergänzen, der auch enorm wichtig ist:

Resiliente Menschen haben den Mut, sich Hilfe zu holen, wenn sie nicht alleine weiterkommen.

Dies ist eine große Stärke.

Suche dir einen Coach, der dir hilft, dich neu auszurichten, dich zu stärken oder andere Themen mit dir zu bearbeiten.

Schau doch mal, wie es um deine Resilienz bestellt ist und lade dir meinen kostenlosen Resilienztest hier herunter:

Resilienz-Test

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Im Weiteren erhältst du einmal wöchentlich meinen Newsletter mit wertvollen Tipps, die dir helfen, deine Resilienz zu steigern und in deine wahre Kraft zu kommen - privat und in deinem Business. Du kannst dich natürlich jederzeit wieder aus meinem Newsletter austragen, wenn du die Tipps nicht mehr willst.

Herzliche Grüße und viel Spaß beim Trainieren deiner mentalen Stärke,

deine Katrin Faust

Hast du den Schuss nicht gehört?

„Welchen Schuss?“, möchtest du wissen.

Den Warnschuss, den dein Körper oder deine Seele dir immer wieder geben.

Viele Menschen kommen in meine Beratung, wenn es (fast) schon zu spät ist, wenn das Kind so gut wie im Brunnen liegt oder man es tatsächlich schon aus dem Brunnen retten muss. Manchmal ist das richtig schwierig, denn natürlich ist es viel mehr Arbeit, ein Kind aus einem tiefen tiefen und sehr nassen, ungemütlichen Brunnen zu ziehen, als zu verhindern, dass ein Kind, welches auf dem Brunnenrand balanciert, vor dem Abstürzen zu bewahren. Man reicht ihm die Hand, hilft ihm vom Brunnenrand herunter und zeigt ihm, wo es Orte gibt, an denen es besser spielen kann. Orte, an denen es ihm gut geht und es sich entfalten kann, so wie es gerne möchte.

Wo befindest du dich? Liegst du bereits im Brunnen oder balancierst du noch?

Hast du bereits Warnschüsse gehört, die du eben mal über-hört hast?

Wenn ich meine Kunden nach der Zeit VOR dem Zusammenbruch frage (sei es körperlicher oder seelischer Art, sei es ein Burnout, eine depressive Phase, eine Panikattacke oder eine Krankheit), dann können sie im Nachhinein sehr wohl berichten, dass es kleinere oder größere Schüsse gegeben hat, bevor alles zusammenbrach. Diese Warnschüsse sind zunächst leise und lassen sich gut in den Hintergrund schieben, aber sie werden lauter und lauter. Irgendwann kannst du sie nicht mehr überhören, aber dann ist der Preis, den du bezahlen musst, auch schon enorm.

Sei ganz ehrlich zu dir und frage dich: Wo höre ich den Warnschuss?

Typische Anzeichen sind häufige Kopfschmerzen, ständige Müdigkeit, Energielosigkeit, Lustlosigkeit, Rücken- oder Nackenschmerzen, Tinnitus, häufige Infekte, Hautausschläge, Bauchschmerzen, Darmbeschwerden u.s.w.

Nimm diese Anzeichen wahr und nimm sie ernst. Nein, in Panik zu verfallen, das wäre jetzt gerade falsch. Überlege vielmehr, was es ist, was dich zurzeit stresst oder was es ist, was du verdrängst. Schau mal nach innen, in dich hinein, anstatt nur nach außen. Sieh genau hin, was du da innen drin so findest.

Und dann fange an, dich gezielt um dich, deine Bedürfnisse und Wünsche zu kümmern. Sorge für dich, hege und pflege dich, damit du in deiner Kraft bleibst.

Oft höre ich: „Ich weiß aber gar nicht, was ich will.“ Oder: „Ich weiß nicht, was mir fehlt.“ Kennst du das Gefühl? Eigentlich weißt du, dass etwas schräg ist in deinem Leben, aber du hast es so tief verschüttet, dass du es nicht an die Oberfläche holen kannst?

Das wäre der richtige Zeitpunkt, einen psychologischen Coach aufzusuchen.

Wenn du meine Beratung in Anspruch nimmst, machen wir uns gemeinsam auf die Spurensuche. Wir schauen hinter deine Fassade und holen hervor, wer du wirklich bist und was du wirklich brauchst. Das ist ein spannender Prozess und es ist der einzig wahre Weg, denn du wirst dich selbst ja nicht los. Also, warum nicht Zeit investieren in das Kennenlernen deiner Selbst, in das Hegen und Pflegen, in das Träume-Aktivieren und das entfesseln deiner innersten Kraft?

Glaube mir, das macht richtig Spaß und das Ergebnis fühlt sich toll an. Ein Leben im Einklang mit den eigenen Bedürfnisse und Gefühlen, das eigene Potenzial entfalten, echt, authentisch und erfolgreich sein.

Möchtest du mehr darüber wissen? Dann lass uns in einem kostenlosen Klarheitsgespräch schauen, wo du stehst, was du brauchst und ob mein Angebot für dich das Richtige wäre.

Trau dich, hier geht es zu meinem Terminkalender:

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