Hast du den Schuss nicht gehört?

„Welchen Schuss?“, möchtest du wissen.

Den Warnschuss, den dein Körper oder deine Seele dir immer wieder geben.

Viele Menschen kommen in meine Beratung, wenn es (fast) schon zu spät ist, wenn das Kind so gut wie im Brunnen liegt oder man es tatsächlich schon aus dem Brunnen retten muss. Manchmal ist das richtig schwierig, denn natürlich ist es viel mehr Arbeit, ein Kind aus einem tiefen tiefen und sehr nassen, ungemütlichen Brunnen zu ziehen, als zu verhindern, dass ein Kind, welches auf dem Brunnenrand balanciert, vor dem Abstürzen zu bewahren. Man reicht ihm die Hand, hilft ihm vom Brunnenrand herunter und zeigt ihm, wo es Orte gibt, an denen es besser spielen kann. Orte, an denen es ihm gut geht und es sich entfalten kann, so wie es gerne möchte.

Wo befindest du dich? Liegst du bereits im Brunnen oder balancierst du noch?

Hast du bereits Warnschüsse gehört, die du eben mal über-hört hast?

Wenn ich meine Kunden nach der Zeit VOR dem Zusammenbruch frage (sei es körperlicher oder seelischer Art, sei es ein Burnout, eine depressive Phase, eine Panikattacke oder eine Krankheit), dann können sie im Nachhinein sehr wohl berichten, dass es kleinere oder größere Schüsse gegeben hat, bevor alles zusammenbrach. Diese Warnschüsse sind zunächst leise und lassen sich gut in den Hintergrund schieben, aber sie werden lauter und lauter. Irgendwann kannst du sie nicht mehr überhören, aber dann ist der Preis, den du bezahlen musst, auch schon enorm.

Sei ganz ehrlich zu dir und frage dich: Wo höre ich den Warnschuss?

Typische Anzeichen sind häufige Kopfschmerzen, ständige Müdigkeit, Energielosigkeit, Lustlosigkeit, Rücken- oder Nackenschmerzen, Tinnitus, häufige Infekte, Hautausschläge, Bauchschmerzen, Darmbeschwerden u.s.w.

Nimm diese Anzeichen wahr und nimm sie ernst. Nein, in Panik zu verfallen, das wäre jetzt gerade falsch. Überlege vielmehr, was es ist, was dich zurzeit stresst oder was es ist, was du verdrängst. Schau mal nach innen, in dich hinein, anstatt nur nach außen. Sieh genau hin, was du da innen drin so findest.

Und dann fange an, dich gezielt um dich, deine Bedürfnisse und Wünsche zu kümmern. Sorge für dich, hege und pflege dich, damit du in deiner Kraft bleibst.

Oft höre ich: „Ich weiß aber gar nicht, was ich will.“ Oder: „Ich weiß nicht, was mir fehlt.“ Kennst du das Gefühl? Eigentlich weißt du, dass etwas schräg ist in deinem Leben, aber du hast es so tief verschüttet, dass du es nicht an die Oberfläche holen kannst?

Das wäre der richtige Zeitpunkt, einen psychologischen Coach aufzusuchen.

Wenn du meine Beratung in Anspruch nimmst, machen wir uns gemeinsam auf die Spurensuche. Wir schauen hinter deine Fassade und holen hervor, wer du wirklich bist und was du wirklich brauchst. Das ist ein spannender Prozess und es ist der einzig wahre Weg, denn du wirst dich selbst ja nicht los. Also, warum nicht Zeit investieren in das Kennenlernen deiner Selbst, in das Hegen und Pflegen, in das Träume-Aktivieren und das entfesseln deiner innersten Kraft?

Glaube mir, das macht richtig Spaß und das Ergebnis fühlt sich toll an. Ein Leben im Einklang mit den eigenen Bedürfnisse und Gefühlen, das eigene Potenzial entfalten, echt, authentisch und erfolgreich sein.

Möchtest du mehr darüber wissen? Dann lass uns in einem kostenlosen Klarheitsgespräch schauen, wo du stehst, was du brauchst und ob mein Angebot für dich das Richtige wäre.

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Resilienz oder der biegsame Bambus

Resilienz – bist du der biegsame Bambus im Wind, oder der starre Ast, der leicht zerbricht?

Resilienz ist wie ein Muskel der Seele, wie das innere Immunsystem – oder eben wie der Bambus im Wind, der sich zwar im Sturm biegt, der sich aber danach, wenn der Sturm vorbei ist, wieder zu seiner vollen Größe aufrichtet.

Resiliente Menschen trotzen den Stürmen des Lebens, sie sehen in einer Krise eine Chance, wenn sie fallen, stehen wieder auf, schütteln sich, klopfen sich den Staub von den Kleidern und machen dann unbeirrt weiter.

Umgangssprachlich sagen wir: Er oder sie lässt sich nicht unterkriegen.

Das Glas dieser Menschen ist stets halb voll, anstatt halb leer.

Resiliente Menschen sind beruflich erfolgreicher, emotional stabiler sowie körperlich und psychisch gesünder. Bei Veränderungen passen sie sich besser an und leiden seltener an Burn-Out und Depressionen.

Resilienz ist eine Stärke, die ihre Grundlage in der Kindheit hat. Kinder, die schon früh Wertschätzung, Ermutigung und Unterstützung erfahren und sich ohne Wenn und Aber geliebt fühlen, entwickeln diese innere Stärke eher, als Kinder, die um die Liebe bangen müssen oder stets das Gefühl bekommen, sie seien nicht gut genug.

Dennoch ist Resilienz auch noch im Erwachsenenalter trainierbar.

Die Psychologie spricht von sieben Faktoren, die einen Menschen resilient machen:

  1. Akzeptanz
  2. Positive Emotionen
  3. Optimismus
  4. Positive Selbstwahrnehmung
  5. Kontrollüberzeugung
  6. Selbstwirksamkeitserwartung
  7. Soziales Netzwerk

 

An jedem dieser Punkte kannst du arbeiten, kannst ihn für dich reflektieren und verändern. Es ist nicht leicht, keine Frage, aber es ist möglich – alleine oder mit einem guten Coach an deiner Seite.

Wie du Resilienz trainierst:

  1. Akzeptanz

Zum Thema Akzeptanz passt am besten der erste Teil des bekannten Gelassenheitsgebets:

Gott gebe mir die Gelassenheit,

Dinge hinzunehmen,

die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern,

die ich ändern kann

und die Weisheit,

das eine vom anderen

zu unterscheiden.

Es geht darum, dass du etwas, was du nicht ändern kannst, hinnehmen solltest, denn alles andere ist Energieverschwendung. Wenn du aber Möglichkeiten der Veränderung in deinem Einflussbereich siehst, solltest du alles dran setzen, um positive Veränderungen herbeizuführen. Die Kunst ist, zu erkennen, bis wohin der Veränderungswille Sinn macht und ab wann du dir die Zähne daran ausbeißt.

Stelle dir ab sofort immer, wenn du dich in einer Gedankenschleife zu einem Thema befindest, die Frage: „Kann ich etwas an dieser Situation verändern?“

Wenn die Antwort „Nein“ lautet, dann lass das Thema los. Ganz bewusst und gezielt – loooooslassen!

Frage dich zudem, was das Positive, Hilfreiche an dieser Situation, die du nun annimmst, sein könnte. Auch wenn es manchmal absurd anmutet, so gut wie immer gibt es einen positiven Aspekt an einer Situation.

  1. Positive Emotionen

Du hast dich nun also gefragt, welches die positiven Aspekte einer unvermeidlichen Situation sein könnten.

Lasse das zu deinem Lebensprinzip werden. Resiliente Menschen geben grundsätzlich den positiven Emotionen mehr Raum als den negativen. Du bestimmst selbst, welchem Gefühl du Raum einräumst. Erlaube es den guten Gefühlen und verbiete es den schlechten Gefühlen. Diesen Prozess kannst du verstärken, indem du dein Gehirn in die positive Richtung bringst: überlege dir gezielt, was an deinem Tag, deiner Situation, deinem Leben alles positiv ist und notiere es dir. Nenne täglich mindestens 3 Dinge und mache dir dies zur Gewohnheit.

  1. Optimismus

Optimisten gehen davon aus, dass sich die Situation für sie zum Guten wenden wird. Dies kannst du trainieren, indem du überlegst, was es braucht, damit es sich zum Guten wendet. Fokussiere dich ganz stark darauf und male dir den positiven Ausgang so detailliert aus, wie du kannst. In der Folge wirst du sehen, dass je mehr positive Erfahrungen du machst, umso mehr wird auch dein Gehirn diese optimistischen Gedanken abspeichern. Es hat gelernt: Mein „Herrchen“ oder „Frauchen“ hat ja Recht.

  1. Positive Selbstwahrnehmung

Je mehr du dich selbst wertschätzt und je positiver und liebevoller du dich in deiner Gesamtheit beurteilst, umso stärker deine seelischen Abwehrkräfte. Du musst dich nicht zusätzlich noch schwächen, indem du dich abwertest oder kritisierst. Liebe dich, wie du bist, in guten wie in schlechten Zeiten. Ja, dies ist einer der schwierigsten Parts. Ein guter Coach wird dich auf diesem Weg gerne begleiten.

  1. Kontrollüberzeugung

Resiliente Menschen haben das Gefühl, dass sie die Kontrolle über einen Prozess haben – zumindest bis zu einem gewissen Grad. Weniger resiliente Menschen fühlen sich oft als Opfer der Umstände oder anderer Menschen. Dieser Gedanke ist nicht hilfreich und schwächt dich unnötig. Die meisten Dinge, die geschehen, geschehen nicht, um dich (armes Opfer) zu treffen, sondern sie geschehen einfach. Komm heraus aus der Opferrolle und übernimm Verantwortung für dich und dein Leben. Das ist ein enorm wichtiger Schritt in Richtung Resilienz!

  1. Selbstwirksamkeitserwartung

Auch bei der Selbstwirksamkeitserwartung geht es darum, aktiv zu sein, statt passiv. Resilient Menschen gehen davon aus, dass Dinge, die sie tun, eine Wirkung haben, dass sie also Einfluss auf den Prozess oder den Verlauf haben. Sie sind sich ihrer Kompetenzen und Fähigkeiten bewusst und wissen, was sie tun müssen, um einen Unterschied zu machen. Auch hier wird die Lernerfahrung den positiven Verlauf begünstigen. Je häufiger du spürst, dass das, was du tust, eine positive Wirkung hat, umso stärker wird diese Überzeugung als Selbstwirksamkeitserwartung bei dir abgespeichert.

  1. Soziales Netzwerk

Das Wissen um ein großes Netzwerk aus möglichen Unterstützern, seien es Familie, Freunde oder Kollegen, ist ein starker Resilienzfaktor. Denke darüber nach, wen du um dich hast, wer deine Freunde sind, auf wen du dich verlassen kannst. Pflege diese Kontakte aktiv und sei in guten Zeiten auf unerschütterlich für diese Menschen da. Dann wirst du auch in Krisenzeiten starke Partner an deiner Seite haben. Und das stärkt die Resilienz.

Zum Schluss möchte ich diese Faktoren noch um einen weiteren ergänzen, der auch enorm wichtig ist:

Resiliente Menschen haben den Mut, sich Hilfe zu holen, wenn sie nicht alleine weiterkommen. Dies ist eine große Stärke.

Suche dir einen Coach, der dir hilft, dich neu auszurichten, dich zu stärken oder andere Themen mit dir zu bearbeiten.

Möchtest du mehr über mein Angebot wissen?

Dann hole dir gerne ein kostenloses Klarheitsgepräch bei mir. Wir schauen gemeinsam, was du brauchst, um für dich weiterzukommen und auch, ob ich die Richtige bin, um dich dabei zu unterstützen.

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Deine Katrin Faust

Bist du eine Katze?

…. und hast die sprichwörtlichen 7 Leben?

Vermutlich findest du die Frage merkwürdig, denn es ist doch glasklar, dass du keine Katze, sondern ein Mensch bist.

Ich frage nur, weil ich in den letzten Jahren verstärkt beobachte, dass viele Menschen sich so verhalten, als hätten sie nicht nur ein wertvolles Menschenleben, sondern mindestens 7.

Sie leben nie im Jetzt, immer nur im Morgen, hetzen von Termin zu Termin und sagen sich dabei ständig:

„Wenn ich erst einmal ….. (hier kommt wahlweise hinein „abgenommen habe“ / „das Projekt fertig ist“ / „meine Ausbildung abgeschlossen ist“ / „meine Kinder aus dem Gröbsten raus sind“ u.v.m.) …. dann ist alles gut, dann fange ich an zu leben!“

Aber das ist ein Irrglaube, denn wenn diese Dinge abgeschlossen sind, kommen garantiert neue Dinge, die es „erst einmal“ zu erledigen gilt, bevor „alles gut“ ist.

Und so schaffst du es wunderbar, an deinem eigentlichen Leben vorbeizuleben. Das Leben ist hier und heute – genauso, wie es jetzt gerade ist. Veränderungen kannst du nur im Jetzt vornehmen.

Mache jedes „Jetzt“ zum allerbesten Moment. Dann machst du automatisch das Beste aus deinem Leben.

Zugegeben, das ist nicht leicht. Wir sind es gewohnt, zu hetzen, zu planen, zu organisieren und auf der Überholspur zu leben. Sonst haben wir ja nicht alles im Griff.

Und natürlich kannst du auch nicht alles auf einmal verändern, das wäre nicht sinnvoll.

Aber nimm dir doch vor, immer mal wieder innezuhalten und wahrzunehmen, was jetzt gerade im aktuellen Moment ist, was du siehst, was du hörst, was du fühlst, wie es dir jetzt gerade geht.

So ermöglichst du dir, auch kleine schöne Augenblicke überhaupt wahrzunehmen. Versuche es, …

denn du bist keine Katze mit 7 Leben, sondern ein Mensch mit einem wertvollen Leben!

Möchtest du mehr über meine Arbeit erfahren? Dann buche ein kostenloses Klarheitsgespräch. Wir schauen gemeinsam, was du brauchst.

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Möchtest du zum Thema Achtsamkeit weiterlesen? Ich habe einen kleinen Ratgeber geschrieben. Du findest ihn auf amazon oder direkt über diesen Link:

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Bin ich noch attraktiv? Oder gehöre ich schon zum „alten Eisen“?

Fühle dich wieder schön, geliebt und begehrt!

Vielleicht kennst du die folgende Situation:

Du kommst abgehetzt nach Hause, hast noch schnell eingekauft, begrüßt deine Lieben, schaust über die eine oder andere Hausaufgabe der kids und während du das Abendessen zubereitest, lässt du dir die Ereignisse des Tages berichten, hörst zu, nimmst Anteil, gibst Rat. Später schickst du die Kinder ins Bett, spülst ab, räumst noch das Nötigste beiseite und fällst müde und ausgepowert auf die Couch.

Nun sollst du noch die sexy Ehefrau sein? Du fühlst dich alles andere als attraktiv, nein eher fühlst du dich oll und verbraucht?!

Du weißt, dass dir das nicht guttut, dass es eigentlich anders sein sollte?

Lass dich nicht entmutigen, so wie dir geht es  vielen Frauen. Ich habe dir hier ein paar Infos über die Attraktivitätsforschung zusammengestellt und auch ein paar Tipps, wie du wieder zu innerer und äußerer Schönheit kommst.

Lies also weiter:

Was ist Attraktivität?

Wann nehmen wir eine andere Person als attraktiv wahr? Liegt Schönheit wirklich nur im Auge des Betrachters oder gibt es klare Kriterien, die Attraktivität und Schönheit beschreiben?

Darauf gibt es ganz klare Antworten, die ich dir im Folgenden darstelle.

In der Psychologie gibt es einen eigenen Zweig zu diesem Thema –  die Attraktivitätsforschung.

Die Wissenschaftler haben viele interessante Erkenntnisse zusammengetragen, die zum Teil auch verwundern.

Eine Frau wird als um so attraktiver wahrgenommen, …

… je durchschnittlicher ihr Gesicht ist (also keine Unregelmäßigkeiten, eher mittelgroße Augen, Ohren, Nase, …), da dies dem Gegenüber eine Vertrautheit vermittelt,

… je weiblicher sie wirkt (runde Augen, volle Lippen und ein wohlgerundeter Körper, nicht also das magere Model wird als am attraktivsten wahrgenommen!)

…. je gesünder sie wirkt (glatte, rosige Haut, weiße Zähne, glänzendes Haar)

Eine Frau hat mit 32 statistisch gesehen ihren Attraktivitätshöhepunkt erreicht.

Davon lassen wir Frauen 40+ uns aber nicht entmutigen!

Denn das ist zunächst nur die äußere Fassade. Interessant wird es, wenn man dahinter schaut und fragt, welche Menschen mit welchen Eigenschaften als attraktiv und anziehend eingeschätzt werden.

Es sind stets die Menschen, die Freude und Lebenskraft ausstrahlen! Das ist bei näherem Betrachten auch wenig verwunderlich, denn wer findet schon eine Miesmuschel attraktiv, so schön sie auch sein mag?!

Was kannst du tun, um dich wieder attraktiv und begehrenswert zu fühlen?

Lerne drei einfache Tricks für mehr Schönheit und Attraktivität

1. Nimm Haltung an

Dies ist ein Trick, der sofort wirkt und sich auch von innen gut und richtig anfühlt. Wir finden Menschen, die mit hängenden Schultern durch das Leben gehen, nicht besonders attraktiv. Personen jedoch, die eine aufrechte, kraftvolle Haltung haben, schreiben wir Attribute wie Selbstbewusstsein, innere Stärke und eine positive Lebenseinstellung zu. Das wirkt anziehend!

Mit diesen Menschen wollen wir uns umgeben.

Beobachte also einmal, wie du stehst, sitzt und gehst. Dann richte dich bewusst auf. Ziehe deinen Bauch ein wenig ein, straffe die Schultern, bringe den Kopf in eine gerade Haltung. Spüre einmal, was das  für einen Unterschied macht.

Psychologen haben nämlich herausgefunden, dass die Psyche dem Körpergefühl folgt. Vielleicht kennst du den alten Trick, dass du vor dem Spiegel lachen sollst, um dich auch innerlich fröhlicher zu fühlen? So ist das auch mit der Haltung. Richte dich auf, laufe gerade und stolz (ohne es zu übertreiben, das versteht sich von selbst!) und spüre, was das an deinem inneren Gefühl verändert.

Ich bin mir sicher, du wirst es auch im Außen merken. Lauf mal bewusst aufrecht durch die Stadt, durch dein Büro oder wo auch immer du dich aufhältst, du wirst eine andere Reaktion erfahren – vor allem von der Männerwelt (nun bin ich ganz neugierig und würde gerne hören, was du zu berichten hast;-))

Für einen aufrechten, elastischen, powervollen Körper ist Bewegung unerlässlich.

Mein Mann, der Sportwissenschaftler ist, sagt immer, dass für die gute Haltung ein „stabiler Rumpf“ das Entscheidende ist. Wenn du also bereits Sport betreibst, baue Extra-Bauchübungen ein. Wenn du keinen Sport machst, dann versuche dich wenigstens zu ein paar kleinen Bauchübungen zu überreden. Deine Haltung wird es dir danken.

Und das Allerbeste für eine tolle, aufrechte und kraftvolle Haltung ist: Yoga!

2. Betone deine schönen Seiten

 Jeder Mensch auf der Welt hat etwas (oder meist sogar mehr) Schönes an seinem Körper.

Und umgekehrt gibt es kaum Menschen, an denen ALLES schön ist.

Überleg mal, was du an anderen bewunderst! Du siehst vielleicht eine Freundin und denkst „Wow, was hat sie heute mit ihren Haaren gemacht, die glänzen ja super“ oder du siehst eine andere und denkst „Tolle Beine hat sie, in dieser engen Hose“. Also, es sind immer Teile, die ins Auge stechen. Und das reicht auch.

Du musst nicht überall perfekt sein, sondern denk mal nach, was an dir besonders schön ist, wo die Natur es gut gemeint hat. Sind es deine Haare, deine Hände, hast du vielleicht eine tolle Taille, eine super Oberweite oder einfach schöne Füße?

Meine Busen-Freundin kämpft schon immer mit ihrem Gewicht. Sie findet weder ihre Haare noch ihre Beine besonders schön. Aber sie hat ganz gleichmäßige und wohlproportionierte Füße. Wir lachen nun immer, weil sie sich besonders schöne Sandalen für den Sommer kauft und ihre Nägel lackiert, so dass sie alle Blicke auf ihre Füße lenkt. Auch das ist Schönheit!

Suche du also nach Schönem an dir und betone es. Achte auch hier auf die Resonanz aus deinem Umfeld. Du wirst erstaunt sein!

 3. Sorge für dich und strahle von innen heraus!

 Dies ist der wichtigste Tipp und würde auch ganz alleine für sich funktionieren.

Denn denke nach, wen du toll und attraktiv findest? Sind es nicht immer die Menschen, die von innen heraus strahlen? Die auch im Außen viel lachen, freundlich und lebensfroh sind? Genau das ist echte Schönheit.

Natürlich kannst du nicht einfach sagen: „Ab jetzt strahle ich von innen.“ Es braucht ein wenig des Nachdenkens: Wann kannst du von innen strahlen? Wenn du gut für dich sorgst! Wenn es dir gut geht, wenn du im Einklang mit deinen Gefühlen und Bedürfnissen lebst, dann lachst du von innen heraus und das spürt jeder, der mit dir zutun hat.

Sorge für dich, gehe achtsam und wohlwollend mit dir um, dann wirst du sehr sehr anziehend für andere.

Viel Spaß dabei, dich schön zu fühlen!

Deine Katrin Faust

P.S. Möchtest du mehr über meine Arbeit erfahren?

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In einem ersten unverbindlichen und kostenfreien Klarheitsgespräch schauen wir, wo bei dir der größte Handlungsbedarf ist und wie du am besten für dich sorgen kannst.

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Wann bist du glücklich? Oder: Merkst du überhaupt, wenn du glücklich bist?

Ich habe kürzlich einen Film gesehen, nichts Besonderes, irgendeinen älteren, etwas kitschigen Film. Aber eine Szene hat mir lange zu denken gegeben: Ein alter Mann schaut selbstgedrehte Familienfilme von früher. Auf den Filmen sieht man ganz normale Szenen, verschiedene Menschen, eine Familie, einen Hund, balgende Kinder, Schnee, u.s.w. Der alte Mann denkt laut, während er das sieht und fragt sich:

„Wusste ich damals eigentlich, dass ich glücklich bin?“

Ich fand den Gedanken irgendwie traurig. Denn wenn ich zurückblicke, ging es mir auch oft schon so, dass ich erst viel später wusste, dass ich zu einer Zeit glücklich war.

Warum wissen wir immer erst danach, dass wir glücklich waren? Warum ist es so schwer, den Moment, in dem etwas geschieht, als glücklich zu erkennen und wertzuschätzen? Warum merken wir nicht, wenn wir glücklich sind?

Vielleicht ist ein Teil der Antwort darauf, dass wir glauben, dass Glücklichsein ein Zustand ist, in dem alles perfekt sein muss. Darum denken wir oft Dinge wie „Wenn ich erst den anderen Job habe, dann ist alles gut“ oder „Wenn mein Kind aus der Grundschule ist, dann ist alles entspannter“ oder „Wenn ich 5 Kilo abgenommen habe, dann bin ich glücklicher“ oder „Wenn wir erst mal umgezogen sind, dann kann ich das Leben genießen“. Und immer, wenn dieses „wenn, dann“ eingetreten ist, gibt es ein neues „wenn, dann“. Das hört nie auf. Bis zu einem Punkt, an dem man zurückblickt, so wie der alte Mann in dem Film, und merkt: „Eigentlich war ich doch damals glücklich.“

Was ist nun das Fazit? Das Leben ist nie perfekt und wir sind auch nicht nur glücklich, wenn alles perfekt ist. Jeder Moment hat Schönes und Trauriges. Sieh ab jetzt das Schöne bewusster. Nimm es aktiv in dich auf und sage dir: „Ich bin jetzt gerade glücklich, auch wenn nicht alles perfekt ist!“

In diesem Sinne wünsche ich allen ein glückliches, bewusstes Jahr 2018!